Riffonic — Online-Musik-Baukasten für Gitarre und Bass

Baue Solo, Akkorde, Bass und Schlagzeug auf einer Timeline, höre das Ergebnis sofort und exportiere einen fertigen Tab.

Riffonic ist eine interaktive Plattform, um Gitarre und Bass zu lernen, Tabs und Riffs zu erstellen und Rhythmus, Akkorde und Technik direkt im Browser zu trainieren.

Einen Riff auf der Timeline bauen

Riffonic ist ein Musik-Arbeitsbereich, in dem du Noten, Akkorde, Bass und Schlagzeug auf einer gemeinsamen Timeline arrangierst. Beginne mit einem Tempo und einer Idee: Wähle eine Note auf dem Griffbrett oder einen Akkord und setze ihn an die gewünschte Stelle. Ereignisse lassen sich verschieben und am Raster ausrichten, damit das rhythmische Muster verständlich und bearbeitbar bleibt.

Erstelle zunächst eine kurze Phrase über wenige Takte, statt gleich einen ganzen Song schreiben zu wollen. Wiederhole sie, höre auf die Übergänge und passe die Notenpositionen an, bis die Idee zusammenhängend klingt. Fehlt noch eine Idee, beginne mit einem einfachen Riff oder einer Akkordbasis und entwickle sie schrittweise weiter.

Separate Spuren für Solo, Akkorde, Bass und Drums

Füge eigene Spuren für Solo, Akkorde, Bass und Drums hinzu. So hörst du die Funktion jeder Ebene und kannst das Arrangement ändern, ohne das ganze Projekt neu aufzubauen. Platziere Noten oder Akkorde, verschiebe sie in der Zeit, kopiere Passagen und passe ihre Dauer an. Nutze die passenden Bass- und Drumspuren, damit die Elemente nach ihrer Rolle geordnet bleiben.

Beginne mit einem schlanken Arrangement: Riff oder Melodie, danach Akkorde, unterstützender Bass und ein einfacher Drumgroove. Schalte Ebenen ein und aus, um zu hören, welche die Komposition wirklich braucht. Schon wenige Noten können eine vollständige musikalische Idee ergeben, wenn Rhythmus und Platz zwischen den Parts stimmen.

Wiedergabe, Tempo und Bearbeitung

Spiele das Projekt ab und höre zu, während der Cursor die Spuren durchläuft. Das Tempo wird in BPM festgelegt und bestimmt den Abstand der Schläge sowie die Ereignislängen im Raster. Wenn du das Tempo änderst, höre die Passage erneut ganz an: Ein Part, der langsam funktioniert, braucht bei höherem Tempo vielleicht andere Abstände oder Pausen.

Nutze die Wiedergabe während der Bearbeitung und nicht nur zur Schlusskontrolle. Halte dort an, wo der Rhythmus unklar wirkt, und verschiebe ein Ereignis in kleinen Schritten. Vergleiche Varianten mit anderen Pausen und Akzenten. So erkennst du leichter überflüssige Noten, ein zu dichtes Muster oder eine Spur, die mit dem Hauptriff konkurriert.

Aus der Komposition wird Tabulatur

Wenn die Idee steht, öffne die Tabulatur des Projekts und prüfe, wie Noten und Akkorde für das Instrument dargestellt werden. So kannst du den Fingersatz ansehen und das Material zum Spielen vorbereiten. Kontrolliere jede Spur einzeln auf zu lange Passagen, schwierige Übergänge oder Stellen, an denen die Notation nicht deiner Vorstellung entspricht.

Prüfe vor dem Export den Projekttitel, die Reihenfolge der Abschnitte und die Lesbarkeit der Tabulatur. In der Vorschau kontrollierst du das Layout und exportierst anschließend in einem verfügbaren Format. Der Tab-Export dient zum Speichern und Betrachten der Notation; er erstellt keine Audiodatei und veröffentlicht die Komposition nicht automatisch.

Projekt speichern und sinnvoll arbeiten

Speichere dein Projekt während der Arbeit und kehre zurück, wenn eine neue Idee entsteht. Nutze die Teilen-Funktion oder einen Projektlink zur Zusammenarbeit, sofern dies für dein Konto verfügbar ist. Höre dir vor dem Teilen die ganze Komposition an und prüfe, ob Spuren und Tabulatur derselben Version entsprechen.

Ein sinnvoller Ablauf: kurzes Motiv entwerfen, rhythmische oder harmonische Unterstützung hinzufügen, alle Spuren gemeinsam anhören, die Timeline bearbeiten, die Tabulatur prüfen und speichern. Füge Spuren nicht nur ihrer Anzahl wegen hinzu; jede Ebene sollte Riff, Groove oder Melodie unterstützen. Als Nächstes helfen die Guides zum Lesen von Gitarrentabulaturen, zum Lernen eines schwierigen Riffs und zu den ersten E-Gitarren-Riffs.

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