Sus2- und Sus4-Akkorde auf der Gitarre: Was sie sind und wie man sie spielt
Sus2- und Sus4-Akkorde sind weder Dur noch Moll: Sie haben keine Terz, deshalb schwebt der Klang und will sich auflösen. Sie werden oft auf leeren Saiten gespielt und schmücken gewöhnliche Akkorde. Unten steht, was sie sind und wie du Dsus4 und Dsus2 spielst.
Was sus bedeutet
Das Wort sus kommt von suspended, „schwebend“. In einem solchen Akkord ist die Terz durch einen Nachbarton ersetzt, deshalb klingt er weder nach Dur noch nach Moll. Der Klang ist offen und unsicher, und danach tut es meist gut, zu einem gewöhnlichen Akkord zurückzukehren.
Sus4 und Sus2: der Unterschied
Der Unterschied ist ein einziger Ton, aber sie klingen verschieden:
- Sus4: Die Terz ist durch die vierte Stufe ersetzt. In Dsus4 sind die Töne D, G, A.
- Sus2: Die Terz ist durch die zweite Stufe ersetzt. In Dsus2 sind die Töne D, E, A.
- Beide lösen sich in einen gewöhnlichen Akkord auf: Dsus4 nach D, und Dsus2 ebenfalls nach D.
Höre D, Dsus4, D, Dsus2
Das ist die häufigste Art, Sus-Akkorde zu nutzen: ein einfaches D und seine schwebenden Varianten. Drücke Akkordfolge spielen und höre, wie sich der Klang spannt und auflöst.
So greifst du Dsus4
Setze die Finger wie im Diagramm und schlage den Akkord an. Wechsle dann zu einem gewöhnlichen D und zurück: So hörst du den Unterschied am besten.
Wo man Sus-Akkorde einsetzt
Man fügt sie einem gewöhnlichen Akkord hinzu, um einen Wechsel zu beleben: Statt einem D spielst du D, Dsus4, D. Sie klingen gut in langsamen Songs und beim Fingerpicking. Für die Grundlagen lies wie man Gitarrenakkorde spielt und mit welchen Akkorden du anfängst.
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